Allgemeine Geschäftsbedingungen
CourtControl — Software as a Service
Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform „CourtControl" (nachfolgend „Dienst"), bereitgestellt über die Website app.courtcontrol.io.
(2) Anbieter ist:
Adrian Budack
Einzelunternehmer, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „CourtControl"
c/o IP-Management #10047
Ludwig-Erhard-Straße 18
20459 Hamburg
Deutschland
E-Mail: info@courtcontrol.io
(3) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB — insbesondere an selbstständige Tennistrainerinnen und Tennistrainer, Tennisschulen und Vereine. Die Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen. Im Rahmen der Registrierung bestätigen Sie Ihre Unternehmereigenschaft durch eine gesonderte Checkbox.
(4) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) CourtControl ist eine webbasierte Anwendung zur Verwaltung von Schülerinnen und Schülern, Trainingseinheiten, Rechnungen, Finanzen und Trainingsnotizen für selbstständige Tennistrainerinnen und Tennistrainer.
(2) Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif. Die aktuelle Tarifübersicht mit den enthaltenen Funktionen ist unter courtcontrol.io/pricing einsehbar.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst weiterzuentwickeln und Funktionen zu ergänzen, zu ändern oder einzustellen, sofern dadurch der vertraglich geschuldete Kernfunktionsumfang des gebuchten Tarifs nicht wesentlich eingeschränkt wird.
§ 3 Tarife und Preise
(1) Der Dienst wird in folgenden Tarifen angeboten:
| Tarif | Monatlich | Jährlich |
|---|---|---|
| Starter | 15,00 € | 150,00 € |
| Pro | 25,00 € | 250,00 € |
(2) Alle Preise verstehen sich als Endpreise. Es wird gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung). Sollte der Anbieter die Kleinunternehmerregelung verlassen, werden die Preise entsprechend zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen. § 8 bleibt unberührt.
(3) Bei Wahl des Jahrestarifs wird der Gesamtbetrag für 12 Monate im Voraus berechnet.
§ 4 Kostenlose Testphase (Trial)
(1) Neukunden erhalten eine kostenlose Testphase von 14 Tagen mit dem vollen Funktionsumfang des Pro-Tarifs. Die Angabe von Zahlungsdaten ist für den Trial nicht erforderlich.
(2) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang automatisch in einen eingeschränkten Lesemodus (Read-Only) überführt. Bestehende Daten bleiben lesbar und exportierbar, eine aktive Nutzung (Anlegen, Bearbeiten, Löschen) ist nicht mehr möglich.
(3) Der Übergang von der Testphase in ein kostenpflichtiges Abonnement erfordert eine aktive Bestellung durch den Kunden. Es findet keine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement statt.
(4) Daten aus der Testphase werden 90 Tage nach Trial-Ende gelöscht, sofern kein Abonnement abgeschlossen wird. Der Kunde wird vor der Löschung per E-Mail informiert.
§ 5 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Die Darstellung des Dienstes auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar. Durch Ausfüllen des Registrierungsformulars und Klicken auf „Kostenlos testen" gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung per E-Mail zustande.
(2) Im Rahmen der Registrierung bestätigt der Kunde durch eine gesonderte Checkbox, dass er den Dienst als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB nutzt.
(3) Mit der Registrierung akzeptiert der Kunde diese AGB, die Datenschutzerklärung und den Auftragsverarbeitungsvertrag. Die drei Dokumente werden im Registrierungsprozess verlinkt und sind jederzeit unter den genannten Adressen abrufbar.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag über ein kostenpflichtiges Abonnement wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Bei monatlicher Zahlweise kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums (Kalendermonat) gekündigt werden.
(3) Bei jährlicher Zahlweise kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres gekündigt werden. Das Vertragsjahr beginnt mit dem Tag der Bestellung.
(4) Wird der Vertrag nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich automatisch um den gleichen Zeitraum (Monat bzw. Jahr).
(5) Die Kündigung kann in Textform (E-Mail an info@courtcontrol.io) oder über die Kündigungsfunktion im Account-Bereich der App erfolgen.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
(7) Nach wirksamer Kündigung steht dem Kunden ein Datenexport-Fenster von 30 Tagen zur Verfügung. In dieser Zeit kann der Kunde seine Daten in den Formaten CSV, JSON und PDF exportieren. Nach Ablauf des Exportfensters werden die Daten gemäß der Datenschutzerklärung gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
§ 7 Founding-Member-Programm
(1) Der Anbieter bietet im Rahmen eines zeitlich und mengenmäßig begrenzten Einführungsprogramms (nachfolgend „Founding-Member-Programm") insgesamt 50 Plätze zu einem reduzierten Sonderpreis an:
| Tarif | Standard-Preis | Founding-Member-Preis | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Starter monatlich | 15,00 € | 7,50 € | 50 % |
| Starter jährlich | 150,00 € | 75,00 € | 50 % |
| Pro monatlich | 25,00 € | 12,50 € | 50 % |
| Pro jährlich | 250,00 € | 125,00 € | 50 % |
(2) Der Founding-Member-Sonderpreis ist ein bedingter Preisvorteil. Er gilt dauerhaft, solange das Abonnement des Kunden ununterbrochen besteht. Eine Unterbrechung liegt vor, wenn der Vertrag durch Kündigung, Ablauf oder aus anderem Grund endet.
(3) Endet das Abonnement eines Founding Members — gleich aus welchem Grund —, entfällt der Sonderpreis unwiderruflich. Bei einer erneuten Anmeldung gelten die dann aktuellen Standardpreise. Es besteht kein Anspruch auf erneute Gewährung des Founding-Member-Preises.
(4) Der Founding-Member-Status ist nicht übertragbar — weder auf andere Personen noch auf andere Accounts.
(5) Im Bestellprozess wird der Kunde vor Abschluss der zahlungspflichtigen Bestellung durch einen gesonderten Hinweis auf die Verfallswirkung aufmerksam gemacht. Der Kunde bestätigt durch eine separate Checkbox: „Ich habe zur Kenntnis genommen, dass der Founding-Member-Preis bei Kündigung meines Abonnements unwiderruflich entfällt und bei erneuter Anmeldung nicht wieder gewährt wird."
(6) Im Falle einer Kündigung wird der Kunde in der Kündigungsbestätigung erneut auf den unwiderruflichen Verlust des Founding-Member-Preises hingewiesen.
§ 8 Preisanpassungen
(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für laufende Abonnements zu ändern, sofern ein sachlicher Anlass vorliegt. Ein sachlicher Anlass liegt insbesondere bei nachweislichen Kostensteigerungen bei Hosting, Infrastruktur, Zahlungsabwicklung oder bei gesetzlichen Änderungen (z.B. Einführung der Umsatzsteuerpflicht) vor.
(2) Preisanpassungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform (E-Mail) angekündigt. Die Mitteilung enthält den bisherigen Preis, den neuen Preis und das Datum des Inkrafttretens.
(3) Bei jeder Preiserhöhung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Die Sonderkündigung muss innerhalb der 6-Wochen-Frist vor Inkrafttreten der Preiserhöhung in Textform erklärt werden und wird zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens wirksam. Wird die Sonderkündigung nicht fristgerecht erklärt, gilt der neue Preis als akzeptiert.
(4) Preisanpassungen nach Absatz 1 gelten nicht für Founding-Member-Preise nach § 7, solange das Founding-Member-Abonnement ununterbrochen besteht.
§ 9 Zahlung
(1) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe Limited, Irland). Die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung.
(2) Die Zahlung wird jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig — bei monatlicher Zahlweise zum Monatsbeginn, bei jährlicher Zahlweise zum Jahrestag der Bestellung.
(3) Schlägt eine Zahlung fehl (z.B. bei abgelaufener Kreditkarte oder unzureichender Deckung), informiert der Anbieter den Kunden per E-Mail und gewährt eine angemessene Nachfrist von mindestens 14 Tagen zur Aktualisierung der Zahlungsdaten.
(4) Bleibt die Zahlung nach Ablauf der Nachfrist offen, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang bis zum Zahlungseingang auf den Lesemodus (Read-Only) einzuschränken. Die Einschränkung wird dem Kunden mindestens 7 Tage vorher angekündigt.
(5) Kosten, die dem Anbieter durch fehlgeschlagene Zahlungsvorgänge entstehen (z.B. Rücklastschriftgebühren), können dem Kunden in Rechnung gestellt werden, sofern der Kunde den Fehlschlag zu vertreten hat.
§ 10 Verfügbarkeit und SLA
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Monatsdurchschnitt an, gemessen an der Gesamtzahl der Minuten eines Kalendermonats.
(2) Nicht als Ausfallzeit gelten: geplante Wartungsarbeiten (mit mindestens 48 Stunden Vorankündigung per E-Mail oder In-App-Hinweis), Ausfälle aufgrund von höherer Gewalt, Störungen beim Internetprovider des Kunden, Störungen bei Drittanbietern (z.B. Stripe, Supabase), die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
(3) Wird die Verfügbarkeit von 99,5 % in zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten oder in drei Kalendermonaten innerhalb von 12 Monaten unterschritten, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu.
(4) Weitergehende Ansprüche — insbesondere Service Credits oder Schadensersatz — bestehen bei Unterschreitung des Verfügbarkeitsziels nicht, sofern der Anbieter die Unterschreitung nicht zu vertreten hat.
§ 11 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für die Richtigkeit und Aktualität seiner Account-Daten verantwortlich.
(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und stellt sicher, dass unbefugte Dritte keinen Zugang zu seinem Account erhalten. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff informiert der Kunde den Anbieter unverzüglich.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass er die in CourtControl eingegebenen Daten — insbesondere Daten seiner Schülerinnen und Schüler — im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorschriften erhebt und verarbeitet. Die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für die Inhalte seiner Daten liegt beim Kunden.
(4) Der Kunde unterlässt jede Nutzung des Dienstes, die gegen geltendes Recht verstößt oder Rechte Dritter verletzt.
§ 12 Auftragsverarbeitung
(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Vertragserfüllung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, geschieht dies auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.
(2) Der AVV ist als eigenständiges Dokument unter /avv abrufbar und wird im Rahmen der Registrierung gemeinsam mit diesen AGB und der Datenschutzerklärung akzeptiert.
(3) Der AVV regelt insbesondere: Gegenstand und Dauer der Verarbeitung, Art und Zweck, Datenkategorien und Betroffenenkreise, Weisungsbindung, Vertraulichkeit, technisch-organisatorische Maßnahmen, Unterauftragsverarbeiter, Betroffenenrechte, Löschung und Rückgabe, Audit-Rechte.
§ 13 Datenexport und Datenportabilität
(1) Der Kunde kann seine Daten jederzeit während der Vertragslaufzeit über die Exportfunktion der App in den Formaten CSV, JSON und PDF herunterladen.
(2) Nach Vertragsende steht dem Kunden ein Exportfenster von 30 Tagen zur Verfügung (vgl. § 6 Abs. 7). In dieser Zeit behält der Kunde Lesezugriff auf seine Daten und kann den Export durchführen.
(3) Der Anbieter unterstützt den Kunden auf Anfrage bei der Datenmigration in einem wirtschaftlich zumutbaren Rahmen.
§ 14 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — insbesondere die Pflicht zur Bereitstellung des Dienstes, zur Sicherung der Datenintegrität und zur Einhaltung der Datenschutzpflichten.
(3) In den Fällen des Absatzes 2 ist die Haftung der Höhe nach beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, maximal jedoch auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Vergütung, mindestens jedoch 500,00 €.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Mitarbeiter des Anbieters.
(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus der Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
§ 15 Freistellung
Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden oder auf einer Verletzung dieser AGB beruhen. Der Kunde übernimmt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
§ 16 Höhere Gewalt
(1) Keine Vertragspartei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung ihrer Pflichten, soweit dies auf Umstände höherer Gewalt zurückzuführen ist. Höhere Gewalt umfasst insbesondere: Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terrorismus, behördliche Anordnungen, Ausfälle des Internets oder von Cloud-Infrastruktur-Anbietern, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs der betroffenen Partei liegen.
(2) Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer des Hindernisses.
(3) Dauert der Zustand höherer Gewalt länger als 60 Tage, kann jede Partei den Vertrag außerordentlich kündigen.
§ 17 Geheimhaltung
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur zur Durchführung des Vertrags zu verwenden.
(2) Diese Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich zugänglich sind, dem Empfänger ohne Geheimhaltungspflicht bekannt waren, von einem berechtigten Dritten ohne Geheimhaltungspflicht mitgeteilt werden oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften offengelegt werden müssen.
(3) Die Geheimhaltungspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort.
§ 18 Vorsorgliche Widerrufsbelehrung
(1) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB). Ein Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB besteht für Unternehmer nicht.
(2) Die nachfolgende Belehrung erfolgt rein vorsorglich für den Fall, dass ein Nutzer trotz gegenteiliger Bestätigung bei der Registrierung als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB einzustufen sein sollte:
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns — Adrian Budack, c/o IP-Management #10047, Ludwig-Erhard-Straße 18, 20459 Hamburg, E-Mail: info@courtcontrol.io — mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung Ihr Widerrufsrecht verlieren (§ 356 Abs. 5 BGB).
§ 19 Streitbeilegung
(1) Die Europäische Kommission hat die Online-Streitbeilegungsplattform seit dem 20.07.2025 dauerhaft abgeschaltet. Ein Verweis auf die OS-Plattform entfällt daher.
(2) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des § 36 VSBG teilzunehmen.
§ 20 Schlussbestimmungen
(1) Textform. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform (§ 126b BGB). Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
(2) Rechtswahl. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(3) Gerichtsstand. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Hamburg. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(4) Abtretung. Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform an Dritte übertragen. § 354a HGB bleibt unberührt.
(5) Teilunwirksamkeit. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(6) Versionierung. Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB ist unter /agb abrufbar. Bei wesentlichen Änderungen informiert der Anbieter den Kunden per E-Mail mit einer Frist von mindestens 30 Tagen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Frist in Textform, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.